Silent disco
An dem wunderschönen Ort der Hemelvaartkapel im Begraafpark hören Sie in aller Ruhe die entspannenden Pianola-Aufnahmen von Felix Mottl aus dem Jahr 1907 — Wagner-Fragmente — oder die Auswahl besonderer Aufnahmen von Wagner- und anderen Sängern, die Frank van Aken auf unsere Bitte hin zusammengestellt hat. Er führt jede Aufnahme kurz ein. Nehmen Sie auf einem der bequemen Sessel Platz und lassen Sie sich — mit einem drahtlosen Kopfhörer auf dem Kopf und den schattigen Bäumen um Sie herum — von den Klängen vergangener Zeiten mitreißen.
Ort
Hemelvaartkapel, Begraafpark Heilig Landstichting
Daten und Uhrzeiten
Do 20 — Sa 22 Aug · 15:00–18:00 So 23 Aug · 13:00–17:00
Während der Festivaltage durchgehend zugänglich.
Weitere Informationen
Mitwirkende

Felix Mottl
Felix Josef von Mottl (1856–1911) war ein österreichischer Dirigent und Komponist. Er galt als einer der brillantesten Dirigenten seiner Zeit. Seine Orchestrierung von Richard Wagners „Wesendonck-Liedern" ist bis heute die meistgespielte Fassung. Mottl wurde 1856 in Unter Sankt Veit geboren, das heute zum Wiener Bezirk Hietzing gehört. Sein Geburtsdatum wird verschieden angegeben: als 29. Juli, 24. August oder 29. August. Nach einer frühen Gesangsausbildung am Löwenburg-Konvikt, einer Ausbildungsschule für die kaiserliche Hofkapelle, hatte er eine erfolgreiche Karriere am Wiener Konservatorium. Er wurde rasch als außergewöhnlicher Dirigent von Wagners Musik anerkannt, assistierte Hans Richter bei der Vorbereitung des ersten vollständigen Ringzyklus in Bayreuth 1876 und dirigierte dort 1886 selbst Tristan und Isolde.
Felix Josef von Mottl (1856–1911) war ein österreichischer Dirigent und Komponist. Er galt als einer der brillantesten Dirigenten seiner Zeit. Seine Orchestrierung von Richard Wagners „Wesendonck-Liedern" ist bis heute die meistgespielte Fassung. Mottl wurde 1856 in Unter Sankt Veit geboren, das heute zum Wiener Bezirk Hietzing gehört. Sein Geburtsdatum wird verschieden angegeben: als 29. Juli, 24. August oder 29. August. Nach einer frühen Gesangsausbildung am Löwenburg-Konvikt, einer Ausbildungsschule für die kaiserliche Hofkapelle, hatte er eine erfolgreiche Karriere am Wiener Konservatorium. Er wurde rasch als außergewöhnlicher Dirigent von Wagners Musik anerkannt, assistierte Hans Richter bei der Vorbereitung des ersten vollständigen Ringzyklus in Bayreuth 1876 und dirigierte dort 1886 selbst Tristan und Isolde.
Von 1881 bis 1903 war er Chefdirigent der Oper Karlsruhe und erwarb sich dort vor allem für seine Arbeit mit Wagner, Berlioz und Chabrier großes Ansehen, dessen Opern er vehement verteidigte. Er orchestrierte auch Chabriers Bourrée fantasque und Trois valses romantiques und arrangierte eine populäre Suite mit Orchesterfragmenten aus den Opern von Christoph Willibald Gluck. In späteren Jahren besuchte er als Wagnerdirigent Amsterdam, London und New York, wo er 1903 als Gastdirigent an der Metropolitan Opera auftrat. 1904 wurde er zum Direktor der Akademie der Bildenden Künste in Berlin ernannt.
Im Juni 1907 bespielte er einige Klavierrollen für das Welte-Mignon-Pianolasystem, darunter seine eigenen Klaviertranskriptionen von Teilen aus Parsifal und Tristan und Isolde. Am 21. Juni 1911 erlitt er einen Herzanfall, während er in München seine 100. Aufführung von Tristan dirigierte. Elf Tage später, am 2. Juli, starb Mottl im Alter von 54 Jahren – nicht ohne zuvor noch seine langjährige Geliebte, die Sopranistin Zdenka Faßbender, geheiratet zu haben.

Frank van Aken
Frank studierte Gesang in Utrecht und an der Opera Studio des Koninklijk Conservatorium in Den Haag. Anschließend studierte er bei James McCray. Nach einer festen Anstellung an der Deutschen Oper am Rhein in Düsseldorf mit Rollen wie Lohengrin, Florestan, Bacchus, Siegmund und Parsifal wurde er Mitglied des Ensembles der Oper Frankfurt. Dort sang er unter anderem Siegmund, Tannhäuser, Parsifal und Tristan. Sein Repertoire umfasst Rollen wie Aegisthus, Erik, Max, Tristan, Otello und Herodes. Er sang Tannhäuser in Bayreuth, an der Wiener Staatsoper, im Gran Teatro del Liceu in Barcelona, im Festspielhaus Baden-Baden, in Santiago de Chile, an der Budapester Oper und an der Semperoper Dresden. Frank gab sein Debüt an der Scala als Siegmund und sang dieselbe Rolle an der Metropolitan Opera.
Frank studierte Gesang in Utrecht und an der Opera Studio des Koninklijk Conservatorium in Den Haag. Anschließend studierte er bei James McCray. Nach einer festen Anstellung an der Deutschen Oper am Rhein in Düsseldorf mit Rollen wie Lohengrin, Florestan, Bacchus, Siegmund und Parsifal wurde er Mitglied des Ensembles der Oper Frankfurt. Dort sang er unter anderem Siegmund, Tannhäuser, Parsifal und Tristan. Sein Repertoire umfasst Rollen wie Aegisthus, Erik, Max, Tristan, Otello und Herodes. Er sang Tannhäuser in Bayreuth, an der Wiener Staatsoper, im Gran Teatro del Liceu in Barcelona, im Festspielhaus Baden-Baden, in Santiago de Chile, an der Budapester Oper und an der Semperoper Dresden. Frank gab sein Debüt an der Scala als Siegmund und sang dieselbe Rolle an der Metropolitan Opera.
Engagements der vergangenen Spielzeiten führten ihn zur Oper Frankfurt, zu De Nationale Opera Amsterdam, zur Nationaloper Budapest, zur Berliner Staatsoper, zur Griechischen Nationaloper in Athen, zum Nationaltheater Mannheim, ins Amsterdamer Concertgebouw und ins Hessische Staatstheater Wiesbaden. In der Saison 19/20 trat er mit dem Orquesta Nacional de España in Madrid als Tristan auf und gab sein Debüt an der Atlanta Opera als Herodes in Salome. Zuletzt verkörperte Frank die Rolle des Aegisth in Elektra mit dem Tokyo Symphony Orchestra in Japan.